Zuhause vom Lifestyle Team, 12 Jan. 2021

So Kannst Du die Winterkälte aus dem Haus Sperren

Winter Chills Photo by Kelly Lacy from Pexels

Ein kalter Luftzug ist für jede Wohnung und Hausbesitzer oder Mieter nicht nur kostspielig, sondern auch äußerst ungemütlich. Schon ab Oktober bis März oder April läuft üblicherweise die Heizung täglich und fast durchgehend.

Somit macht das Heizen von Häusern über 70% des durchschnittlichen Energieverbrauchs eines Haushaltes aus. Die Reduzierung des Energieverbrauches senkt nicht nur die Kosten, sondern trägt auch dazu bei, den CO2-Ausstoß zu minimieren

Mit den nachfolgenden Tipps zeigen wir Dir, wie Du Dein Zuhause für wenig oder gar keine zusätzlichen Kosten warmhalten kannst und damit auch Geld sparst.

1. Verwende Vorhänge

Wenn die Sonne im Winter scheint, nutze jeden Moment davon aus. Öffne die Vorhänge und lass das Sonnenlicht tagsüber hinein, um die kostenlose Wärmequelle zu nutzen. Bei Einbruch der Dunkelheit schließe die Vorhänge, so dass sie die Wärme in den Räumen halten und als zusätzliche Isolierschicht dienen. Hierfür eignen sich ganz besonders dicke, feste Vorhänge. Außen-Rollos sind natürlich ideal, um die Kälte von innen fern zu halten. Schließe diese bei Dunkelheit, um Zug durch die Fenster zu vermeiden.

2. Stelle das Sofa um

Sollte Dein Sofa direkt vor einem Fenster oder in der Nähe einer Außentüre stehen, so empfiehlt es sich, einen wärmeren, weniger zuganfälligen Platz dafür zu finden. Zugleich ist es alles andere als ideal, die Couch direkt vor einer Heizung zu platzieren. Zwar fühlt es sich gut an, direkt an der Wärmequelle zu sitzen, jedoch verhinderst Du dadurch das Zirkulieren der Warmluft im ganzen Raum. Das Gleiche gilt auch für Vorhänge oder solltest Du Deine Wäsche lufttrocknen. Halte sie vom Heizkörper fern, damit Du die Wärmequellen optimal nutzen kannst.

3. Benutze Teppiche

Ist Deine Wohnung oder Dein Haus mit einem Holz- oder Laminatboden ausgestattet, kann dies im Winter schnell einen kalten Eindruck vermitteln. Vorleger und kleine Teppiche helfen zusätzlich, Wärme zu schaffen und dienen zudem als eine zusätzliche Isolierschicht. Ganz besonders, wenn Du gerne zuhause nur mit Socken oder gar barfuß gehst.

4. Kuschel Dich warm ein

Warme Decken, dicke Socken, ein selbst gestrickter Wollpulli, Fleece-Hosen, etc. geben Dir ein warmes, kuscheliges Gefühl an einem kalten Winterabend. Je mehr Decken und Kissen Du auf dem Sofa platzierst, umso wärmer wirst Du Dich fühlen.

Besonders wenn man aus der Dusche kommt, friert man im Winter leicht. Benutze große, Handtücher, die sofort griffbereit sind und Dich komplett einwickeln. Oder idealerweise einen dicken Frottee Bademantel. Im Winter kommt die Schönheit meist doch erst an zweiter Stelle.

5. Dichte Deine Fenster und Eingangstüre ab

Du benötigst kein sonderlich großes Budget, um eine der größten Zugquellen im Winter abzudichten. Alte Türen und Fenster sind meist das Hauptärgernis in der kalten Jahreszeit. Natürlich wäre es ideal, diese zu ersetzen, doch als Mieter kommt dies normalerweise nicht in Frage oder auch als Hausbesitzer ist das Geld dafür oft knapp.

Du kannst selbst mit ein wenig Tesa Moll oder ähnlichen Produkten die Fenster und Türen neu oder zusätzlich abdichten und zudem auch Zugstopper verwenden, die zudem auch noch sehr hübsch aussehen.

6. Stelle die Heizung niedriger

Dies mag ein wenig komisch klingen, jedoch haben Studien gezeigt, dass eine zu warme Wohnung die Produktivität und das allgemeine Wohlbefinden mindern kann. Ein kontrolliertes, durchgehendes Heizen mit bis zu maximal 20 ° C im Wohnzimmer und maximal 18 ° C in den Schlafräumen reicht vollkommen aus und spart viel an Energie und Geld ein.

7. Verwende einen Timer für die Heizung

In der Nacht muss nicht unbedingt die Heizung auf volle Wärme laufen, da Schlaf in einem Raum über 18 ° C nicht empfohlen wird. Solltest Du also über einen Timer für Deine Heizanlage verfügen, schalte diesen von 23 - 5 Uhr auf etwa 16 - 18 ° C. Du solltest nachts die Heizung nicht komplett ausschalten, da sie zu viel Energie benötigt, um am Morgen das Haus wieder auf die ideale Temperatur zu bringen.

8. Decke den Dunstabzug ab

An diese Zugquelle denkt man kaum: Der Dunstabzug in der Küche führt direkt nach außen und hat üblicherweise keine Kältesperre installiert. Somit zieht durch den Abzug ständig kalte Luft in die Küche. Wenn Du den Dunstabzug nicht benutzt, decke ihn ab. Dies ist ganz besonders wichtig bei offenen Küchen, die direkt im Wohnraum integriert sind.

9. Kaufe einen elektronischen Kamin

Du hast keinen eingebauten Kamin? Das ist kein Problem, denn es gibt schöne Alternativen. Ein elektrischer Kamin muss nicht unbedingt viel kosten. Dieser dienst nicht nur als zusätzliche Wärmequelle, sondern vermittelt auch noch einen warmen und sogar romantischen Eindruck. Damit steht kuscheligen Winterabenden zu zweit nichts mehr im Wege.

10. Schaffe einen warmen Eindruck

Oft spielt die Psyche im Winter eine große Rolle, um sich warm zu fühlen. Versuche deshalb, eine warme Atmosphäre zu schaffen. Mit LED-Kerzen oder auch echten Kerzen (die Sicherheit aber nicht vergessen!), guten Düften, warmen Decken und Kissen, Fellen oder Teppichen am Boden und warmer, bequemer Kleidung steigerst Du den Wohlfühlfaktor.

Indirekte Wärmequellen wie eine heiße Schokolade, ein aromatisierter Tee oder auch Suppen geben wärmen uns von innen. Nutze zudem die Wärme Deines Partners und kuschle Dich an kalten Tagen an ihn. Dies wärmt nicht nur den Körper, sondern auch die Psyche. Dies funktioniert auch gut mit Deinem Hund oder der Katze.

Und zu guter Letzt

Oft genügt es schon, nach draußen zu sehen, um automatisch einen nicht vorhandenen kalten Zug zu spüren. Unsere psychische Einstellung spielt nicht selten eine große Rolle im winterlichen Wohlfühlfaktor.

Setz Dich öfter auf Dein Sofa, kuschle Dich in Deine Lieblingsklamotten und eine warme Decke, genieße einen gut duftenden, heißen Tee und lies ein Buch oder gucke Netflix. Die kalten Monate können auch eine gute Gelegenheit sein, sich vom sommerlichen Unternehmungsstress zu erholen und ein wenig herunterzufahren.