Lifehacks vom Verbraucher Team, 06 Juli 2020

7 Einfache Tipps um "Grüner" zu Leben

green tote bagsAndrea Piacquadio / Pexels.com

Oftmals können wir in unserem Alltag Kleinigkeiten ändern, die große und positive Auswirkungen auf die Umwelt haben können. Im Nachfolgenden wollen wir dir 7 einfache Tipps vorstellen, mit denen du umweltfreundlicher bist und für Nachhaltigkeit sorgst.

1 - LEDs

Du könntest damit anfangen all deine Lampen im Haushalt durch LED’s auszuwechseln. Energiesparlampen sind zwar besser als alte Glühlampen aber im Vergleich zu LED’s sind Energiesparlampen schlechter für die Umwelt.

2 - Pflanzen

Pflanzen in der Wohnung oder im Büro sehen nicht nur gut aus, sondern sorgen auch für eine gute Luft und regulieren die Luftfeuchtigkeit. Wusstest du, dass 40 bis 60 Prozent Luftfeuchtigkeitswert in Räumlichkeiten optimal sind? Pflanzen wie Efeu, Zimmerlinde, Gummibaum, Birkenfeige, Einblatt und Zyperngras spenden besonders hohe Luftfeuchtigkeit.

3 - Alles ausschalten

Wer Strom spart, hilft auch der Umwelt und lebt folglich grüner. Schalte immer die Lichter in Zimmern aus, in denen sich keiner befindet. Geräte, die mit herkömmlichen Steckdosen verbunden sind, ziehen weiterhin Strom. Es empfiehlt sich Steckdosen mit Zeitschaltuhren, Schaltern oder Fernsteuerung zu verwenden um unnötigen Stromverbrauch zu verhindern.

4 - Küchentipps

In der Küche kannst du unglaublich viel Strom verbrauchen oder sparen. Wenn du kochst, verwende einen Deckel für den Kochtopf und stelle ihn auf eine Herdplatte, die der Größe des Topfes entspricht, um nicht unnötig Wärme zu verlieren. Bei der Anschaffung von neuen Küchengeräten, achte auf die Energieverbrauchsklasse. Den Kühlschrank verwendest du am besten auf der niedrigsten Kühlstufe und stellst nur kaltes Essen rein. Wichtig ist es auch regelmäßig das Gefrierfach abzutauen um eine Eisbildung zu vermeiden, denn der Kühlschrank kann ohne Eis effizienter arbeiten. Auch sollte die Kühlschranktür wenig geöffnet werden, um nicht unnötig Strom zu verbrauchen und einer Eisbildung im Gefrierfach entgegenzuwirken.

Wichtig ist auch, dass der Kühlschrank niemals neben dem Ofen platziert wird, da sich beide Geräte gegenseitig Energie stehlen. Im Zusammenhang mit dem Ofen ist auch zu beachten, dass der Verzicht auf das Vorheizen bis zu 20% Energie einspart. Darüber hinaus kommt die Unterluft mit niedrigeren Temperaturen aus als Ober- und Unterhitze. Am besten öffnest du die Ofentür erst wenn der Backvorgang abgeschlossen ist, um keine Hitze zu verlieren und versuche auch die restwärme zu nutzen, indem du den Backofen wenige Minuten vor Ende der Backzeit schon ausschaltest.

5 - Wenn’s ums Waschen geht

Erst wenn die Waschmaschine voll ist, solltest du Wäsche waschen, um einen unnötigen Energieverbrauch zu vermeiden. Die Temperatur spielt auch eine wichtige Rolle. Nur selten wirst du deine Wäsche bei 90 oder 60 Grad waschen müssen. 30 Grad sind in der Regel absolut ausreichend. Darüber hinaus vermeide Vorwäschen oder Kurzwäschen und verwende stattdessen ein Eco Programm, falls deine Waschmaschine dieses besitzt.

Auch bei einer Spülmaschine ist es wichtig niedrige Temperaturen zwischen 30 und 50 Grad und wenn möglich auch das Eco Programm zu verwenden. Überraschenderweise ist die Verwendung der Spülmaschine energieschonender und folglich umweltschonender als das Spülen von Hand.

6 - Umweltbewusster Essen

Auf Wochenmärkten findest du frisches Obst und Gemüse, welches meist aus der Region stammt. Jeder weiß, dass Flugzeuge, Autos, Schiffe, LKW’s etc schlecht für die Umwelt sind. Somit ist also auch der Import von Lebensmitteln schädlich, da lange Transportwege durch Flugzeuge, LKW’s oder Schiffe dafür benötigt werden. Wenn mehr Lebensmittel gekauft werden, die auf Feldern wachsen, wird Energie eingespart, die für beheizte Treibhäuser oder Lagerhallen verwendet werden. Co-2 Emissionen und der Müll verringern sich ebenfalls.

Dies bedeutet nicht, dass man gleich zum Veganer oder Vegetarier werden muss aber auch ein verringerter Fleischkonsum hilft der Umwelt sehr. Bereits ein oder zwei vegetarische Tage pro Woche, machen einen großen Unterschied für die Umwelt. Außerdem tust du deiner Gesundheit damit auch einen Gefallen, denn durch tierische Nahrung entstehen zahlreiche Zivilisationskrankheiten. Zusätzlich achte darauf kein Essen wegzuwerfen und Reste weiterzuverwerten. Frisches Essen ist besser als verarbeitetes Essen, da industriell verarbeitetes Essen bei der Herstellung viel Wasser und Energie benötigen. Darüber hinaus sind in Fertigprodukten kaum noch Nähr- und Vitalstoffe enthalten.

7 - Plastik

Plastiktüten verwendest du wenige Minuten um die Lebensmittel nach Hause zu befördern und danach landen sie meistens in den Müll. Sie bleiben aber 400 Jahre in der Umwelt. Wenn du also das nächste Mal einkaufen gehst, nimm deine Stoffbeutel mit und vermeide Plastikmüll.