Zuhause vom Lifestyle Team, 21 Feb. 2021

11 Tipps wie Du bei der Stromrechnung Geld sparen kannst

save energy electricityKarolina Grabowska / Pexels.com

Stromkosten können teuer sein, doch es gibt einige einfache Möglichkeiten, die Kosten so niedrig wie möglich zu halten. Die offensichtliche Lösung wäre, energieeffiziente Geräte, Solaranlagen oder energiesparende Steckdosen einzubauen. Leider kostet das Geld und als Mieter einer Wohnung fallen diese Möglichkeiten ganz weg.

Hier findest Du Tipps, wie Du ohne Geld Deinen Stromverbrauch verringern und damit durch den niedrigeren Treibhausgas-Ausstoß sogar noch etwas fürs Klima tun kannst.

1. Vergleiche die Stromanbieter

Es lohnt sich ganz besonders, wenn Du in eine neue Wohnung ziehst, den Stromanbieter auf dessen Kosten hin zu überprüfen. Hier findest Du die einzelnen Stromanbieter in Deiner Region und eine Übersicht über deren Kosten.

Welcher Stromanbieter am besten zu Dir passt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise ist für manche Grüner Strom am wichtigsten, andere möchten einfach nur Geld sparen. Doch nicht selten sind inzwischen Ökostrom-Anbieter sogar günstiger als die traditionellen Stromhersteller.

2. Lokalisiere die größten Energieverbraucher im Haushalt

Die größten Energieverbraucher im Haushalt sind beispielsweise Elektroherde, Kühl- und Gefrierschränke, Lampen, Wäschetrockner, Waschmaschinen und Geschirrspüler. Achte bei allen Geräten darauf, dass sie nicht leerlaufen und schränke die Nutzung so weit wie möglich ein. Durch eine individuelle Einstellung kannst Du den Stromverbrauch zusätzlich reduzieren.

Wie Du die Nutzung dieser Geräte optimieren und dabei Strom sparen kannst, erfährst Du in den nächsten Punkten.

3. Schalte unnötige Beleuchtung aus

Zwar sind die heutigen Energiesparlampen mitunter geringere Energieverbraucher im Haushalt als früher, jedoch kannst Du immer noch einiges an Geld einsparen, indem Du unnötige Beleuchtung ausschaltest. Besser noch, kaufe Dir künftig LED-Lampen, welche nur ganz minimal Strom verbrauchen.

Die Verwendung von Tischlampen oder Unterbeleuchtungen wie beispielsweise in der Küche oder Leselampen im Wohnzimmer verbrauchen meist weniger Energie als große Deckenleuchten. Der positive Nebeneffekt ist, dass indirektes Licht zudem angenehmer vom Auge aufgenommen werden und Dich somit beruhigen.

Wann immer es möglich ist, verwende ausschließlich natürliches Tageslicht. So ist es beispielsweise unnötig, tagsüber das Licht im Flur angeschaltet zu lassen, um Helligkeit zu erlangen. Öffne stattdessen die Türen der angrenzenden Räume mit Fenstern und sorge somit für indirektes Tageslicht auch an Orten ohne Fenster und Tageslicht.

4. Reduziere den Heißwasserverbrauch

Solltest Du über einen elektronischen Wassererhitzer verfügen, kannst Du Energie und Geld sparen, indem Du den Heißwasserverbrauch einschränkst. Angefangen vom Abwasch bis hin zu kürzeren Duschzeiten. Wenn zwei Personen in einem Haushalt ihre tägliche Dusche um jeweils eine Minute verkürzen, sparst Du bereits einiges an Energie ein.

Schalte zudem beim Rasieren, Händewaschen und Zähneputzen das warme Wasser aus. Damit sparst Du nicht nur Strom, sondern zusätzlich auch an Wasserkosten.

5. Schalte nicht verwendete Elektronik komplett aus

Standby-Strom kann 10% des jährlichen Stromverbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts ausmachen. Deshalb nutze am besten Stromleisten mit einem Aus- und Einschalter, den Du bequem bedienen kannst. Solltest Du Geräte wie einen Fernseher oder Radio nicht nutzen, schalte diese immer komplett aus.

Sogar ein altes Laptop kann zum Stromfresser werden, wenn Du es durchgehend am Stromnetz lässt. Wenn Du es nicht nutzt, trenne es von der Stromversorgung. Du wirst überrascht sein, was ein altes Laptop schlucken kann!

6. Ersetze nach und nach alte Elektrogeräte

Zwar ist dieser Stromspartipp mit Kosten verbunden, jedoch kannst Du damit wohl am meisten Energiekosten einsparen. Ersetze nach und nach, wenn möglich, alte Elektrogeräte wie Kühlschrank, Fernseher oder Waschmaschine mit modernen Geräten, die stromsparend sind. Damit kannst Du bis zu 30 % an Stromkosten einsparen, je nachdem wie alt Deine Geräte sind. Und wie schon erwähnt, sogar ein altes Laptop kann zum versteckten Stromfresser werden.

7. Wasche Deine Wäsche in voller Ladung

Nutze die volle Aufnahmekapazität Deiner Waschmaschine und reduziere die Wäsche auf einmal pro Woche. Damit sparst Du nicht nur Energie, sondern auch Wasser. Meist ist es nicht notwendig, mit hohen Temperaturen zu waschen. Normal verschmutze Wäsche wird bereits bei 30 Grad ohne Vorwäsche perfekt sauber. Durch weniger Erhitzung des Wassers beim Waschvorgang und einer kürzeren Laufzeit kannst Du zusätzlich Strom einsparen.

8. Lass die Wäsche lufttrocknen

Anstatt den Wäschetrockner zu nutzen, hänge Deine Wäsche auf. Trockner sind eine der größten Energiefresser im Haushalt. Besonders in den wärmeren Jahreszeiten bietet sich das Trocknen im Garten oder auf dem Balkon an. Nebeneffekt: Die Wäsche riecht viel besser!

Tipp: Solltest Du doch einen Trockner benötigen, füge ein trockenes Handtuch hinzu. Dies verkürzt die Trockenzeit erheblich.

9. Stelle die Temperatur im Kühl- und Gefrierschrank auf Minimum

Die ideale Temperatur im Kühlschrank liegt zwischen 2 °C und 3 °C und der Gefrierschrank sollte auf -18 °C stehen. Solltest Du besonders im Sommer Deine Getränke eiskalt mögen, füge lieber Eiswürfel hinzu, als den Kühlschrank kälter laufen zu lassen, als notwendig.

Ein zu kalter Kühlschrank kann zudem dazu führen, dass manche Speisen wie Milchprodukte oder Gemüse Schaden erleiden.

Ein voller Kühl- und Gefrierschrank verbraucht weniger Energie als ein leerer. Solltest Du beispielsweise den Gefrierschrank kaum benutzen, stelle ihn lieber ab, um weiteren, unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden.

10. Optimiere die Spülmaschinen-Einstellungen

Manche Spülmaschinen verfügen über eine Hitzetrocknung. Diese Einstellung lässt sich meist deaktivieren. Wenn Du zudem das Geschirr vorab leicht vorreinigst und sich keine fest eingetrockneten Speisereste darauf befinden, reicht auch schon oft ein Kurzprogramm für eine saubere Wäsche. Auch hier sparst Du nicht nur Strom ein, sondern auch Wasser.

11. Verwende die Mikrowelle statt des Herdes

Eine Mikrowelle benötigt 15 Minuten, um eine vergleichbare Arbeit zu erledigen wie 1 Stunde auf der Herdplatte. Hast Du keine Mikrowelle, nutze wann immer möglich Küchen-Kleingeräte wie Wasserkocher, Eierkocher und Kaffeemaschine. Diese verbrauchen bis zu 40 % weniger Strom als ein elektrischer Herd.

Fazit

Indem Du Deine Gewohnheiten änderst, hast Du mit diesen ganz einfach realisierbaren Tipps die Möglichkeit, viel Geld bei der Stromrechnung einzusparen. Selbst wenn Du Dir nicht die neuesten energiesparenden Elektrogeräte oder Anlagen leisten kannst. Nicht nur Dein Geldbeutel wird es Dir danken, sondern auch die Umwelt